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Blinde Pferde und Dual-Aktivierung oder Equikinetic?

By 31. März 2017Termine

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob es Sinn macht, mit halbblinden oder blinden Pferden Dual-Aktivierung oder Equikinetic zu machen.
Aus der Praxis wissen wir, dass das kein Problem ist. Die Pferde sehen zwar den Weg und somit auch die blau gelben Gassen nicht, allerdings wird ihre Aufmerksamkeit, auch nicht durch irgendetwas, dass sie sehen abgelenkt. Die Übungen können ihre geraderichtende und ausbalancierende Wirkung trotzdem Genüge tun.
Wie phantastisch und plastisch das Gehirn reagiert, zeigt eine Studie die an sehenden und blinden Menschen gemacht wurde.
Mittels Schnalzgeräuschen, die in einem Raum aufgenommen wurden, mussten Probanden die Größe des Raums abschätzen. Der Raum wurde in den Computer gescannt und diesen virtuellen Raum der optisch kleiner oder größer gemacht wurde, konnten alle Probanden richtig einschätzen. Bei sehenden Menschen wirken dabei interessanterweise anderer Hirnregionen, als bei blinden Menschen. So wurde beispielsweise der visuelle Cortex bei blinden Menschen aktiv, also der Bereich, der normalerweise dem Sehen dient. Das Gehörte wird also in das Areal umgeleitet, welches für das Sehen verantwortlich ist.
Pferde machen keine Schnalzgeräusche, aber wir konnten beobachten, wie sich komplett blinde Pferde, auch mittels Atmung den Weg „sichtbar“ machten. Zudem haben sie noch andere Sinne die sie einsetzen, etwa merken sie sich, wenn sie an eine Gasse stoßen, da besonders aufzupassen.
Michael Geitner und Alexandra Schmid
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Die originale Trainerliste: https://pferde-ausbildung.de/trainerliste/
Equikinetic …das Original die FB Gruppe: https://www.facebook.com/groups/1036383666389816/
Der Link zur Studie: http://www.uni-muenchen.de/…/…/2017/wiegrebe_echoortung.html

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