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Darum ist Dual-Aktivierung auch fürs Lernen gut!

By 3. Juni 2014August 10th, 2014Termine

Warum das Lernen in der Bewegung leichter fällt ,daran arbeiten derzeit weltweit zahlreiche Forscher
(…darum hab ich beim Misten die besten Ideen … ).
Tatsache ist ,dass (nicht nur) bei Tierversuchen festgestellt wurde, dass allein durch die Zirkulation des Blutes, durch Wachstum der Muskeln ,mehr Sauerstoff und Glucose ins Gehirn gelangt .(1)
Die Qualität der Leistungsfähigkeit der Gehirnzellen kann ebenso durch ein Neutrophin beeinflusst werden ,dass bei Bewegung in der Muskulatur ,sowie im Gehirn gebildet wird .Das BDNF (brain-derived-neutrophic-faktor) .
Diese Eiweisverbindung sorgt für eine bessere Vernetzung zwischen den einzelnen Gehirnzellen (Zuhname der BDNF -Konzentration im Hippocampus –verbessert das Arbeitsgedächtnis)

und einer Neuronenneubildung(!) . Neuronale Verbindungen werde gestärkt ,durch vergrösserte synaptische Kapazität kann das Gehirn besser und effektiver genutzt werden (2) und tägliche Aufgaben leichter bewältigt werden.
Je intensiver das Training ist ,je mehr die Muskulatur aktiv ist und aus koordinationstechnischer Perspektive anspruchsvoll gestaltet wird ,umso besser funktioniert de Durchblutung in Muskel und Gehirn. Die Auswirkungen machen sich nicht nur körperlich bemerkbar , die allgemeine Konzentration,- und Lernfähigkeit steigt (1).(was man sich durchaus auch noch bei älteren Pferden zu Nutze machen kann!)
Da dieses Thema so komplex ,interessant und Aufschlüsse über unserer Trainingsgestaltung mit dem Pferd gibt, ist dies sicherlich nur ein erster Einblick und es lohnt sich durchaus sich noch näher mit dem Thema zu befassen.
Soviel ist sicher ,ein anspruchsvolles Training, welches die Dual-Aktivierung bietet, regelmässig absolviert, kann aufgrund der koordinativen Übungen, der Muskelzunahme und deren positive Auswirkungen auf die kognitiven Leistungen Vorteile bieten ,welche wir nutzen sollten.

Quelle: (1)Einfluss von Sport und Bewegung auf zerebrale Leistungsfähigkeit DSLV-LV Bayern
Prof. Dr. Dr. J. Weineck, ISSW Erlangen – Nürnberg zum Thema des Einflusses von Sport und Bewegung auf die zerebrale Leistungsfähigkeit

Einfluss unterschiedlicher Trainingsqualitäten
auf den neurotrophen Faktor BDNF
und den insulinähnlichen Wachstumsfaktors IGF-1
Wildor Hollmann1 (Projektleiter), Thorsten Schiffer2, Sandra Rojas Vega2,
Julia Diehl1, Stephan Geisler2, Stefanie Schulte2 & Heiko K. Strüder2
Deutsche Sporthochschule Köln
1Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin
2Institut für Motorik und Bewegungswissenschaft
(2)Carro, E., Nunez, A., Busiguina, S. & Torres-Aleman, I. (2000). Circulating insulin-like
growth factor I mediates effects of exercise on the brain. J Neurosci, 20 (8), 2926–
2933.
(2)Cotman, C. W. & Berchtold, N. C. (2002). Exercise: A behavioral intervention to enhance
brain health and plasticity. Trends Neurosci, 25, 295–301.

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